Kursbeschreibung

Einführung

Willkommen zur Ausbildung „HLW/AED - Stufe IGD (6 Std.)", anerkannt von den Berufsverbänden des Gesundheitswesens. Diese sechsstündige Sitzung wurde speziell entwickelt, um die Anforderungen von Angehörigen der Gesundheitsberufe im Bundesbereich zu erfüllen, und bietet eine fortgeschrittene Ausbildung in Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) und der Anwendung des automatisierten externen Defibrillators (AED).

Durch die Teilnahme an dieser Ausbildung stärken Sie Ihre Fähigkeit, Leben zu retten, und erfüllen die Fortbildungskriterien, die von Ihrem Berufsverband gefordert werden, und tragen so zu Ihrer kontinuierlichen beruflichen Weiterentwicklung bei.

Zertifizierung nach Abschluss der Ausbildung

Am Ende dieser intensiven Sitzung erhalten Sie jährliche Fortbildungspunkte sowie eine Zertifizierung „RCR/DEA – Niveau ISS (6h)", die für einen festgelegten Zeitraum gültig ist. Diese Zertifizierung bescheinigt Ihre Kompetenz, wirksam bei kardiorespiratorischen Notfällen einzugreifen.

Ziel des Kurses

Das Hauptziel besteht darin, Angehörigen der Gesundheitsberufe die fortgeschrittenen Kompetenzen zu vermitteln, die für ein fachkundiges Eingreifen in Notfallsituationen erforderlich sind, mit besonderem Schwerpunkt auf Herz-Kreislauf-Stillständen (HKS) und den damit verbundenen medizinischen Notfällen. Die spezifischen Ziele umfassen:

  • Beherrschung der HLW- und AED-Techniken, angepasst an den beruflichen Gesundheitskontext: Interventionen bei Herz-Kreislauf-Stillstand und Atemwegsverlegung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen, einschließlich fortgeschrittener Reanimationspraxis, Anwendung des AED und des Beatmungsbeutels.
  • Spezifisches Management von Atemnotfällen im medizinischen Kontext: Ersticken und andere Atemnotfälle bei Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen.
  • Management der Basis-Sauerstofftherapie sowie Management schwerer Blutungen — verpflichtende Elemente dieser Ausbildung nach Bundesstandard.

Pädagogischer Ansatz

Die Ausbildung ist darauf ausgelegt, die Teilnehmenden in ein dynamisches und interaktives Lernerlebnis einzubinden. Die wichtigsten Elemente des pädagogischen Ansatzes sind:

  • Aktives und induktives Lernen: Jede Sitzung beginnt mit einer Fallübung, die die Teilnehmenden unmittelbar mitten in ein Notfallgeschehen versetzt.
  • Verbindung von Theorie und Praxis: Wechsel zwischen theoretischen Lektüren und praktischen Anwendungen, Simulationen medizinischer Notfallszenarien.
  • Fortschrittliche Technologien und Lehrmittel: interaktive Module, Demonstrationsvideos, praktische Übungseinheiten.
  • Kontinuierliche Bewertung und Zugang zu einer Ausbildungsperson: regelmäßige Tests, jederzeit verfügbare konstruktive Gespräche.
  • Unterricht durch Fachleute: Ausbilderinnen und Ausbilder sind ausnahmslos erfahrene Angehörige der Gesundheitsberufe.
  • Übungen zu Hause: eigenständig durchzuführende Übungen mit theoretischen Unterlagen zur kontinuierlichen Wiederholung.

Lernaktivitäten

Ergänzende Lektüren: Obwohl keine vorbereitende Lektüre verpflichtend ist, ermutigen wir die Teilnehmenden, die zusätzlichen Ressourcen zu nutzen: Literaturverzeichnis und Leitlinien, die auf der Plattform DECPR verfügbar sind.

Interaktive Präsentationen: Die auf unserer Plattform gehosteten interaktiven Module enthalten Multimedia-Elemente und interaktive Quiz, um das Verständnis fortlaufend zu testen und zu festigen.

Praktische Übungen: Fallübungen und Simulationen von Notfallszenarien ergänzen die theoretischen Kenntnisse. Eine kostenlose mobile App begleitet die Teilnehmenden zudem durch verschiedene Übungsszenarien.

Betreuung

Bei Fragen, Informationsanfragen oder Unterstützungsbedarf steht Ihnen unser Team per E-Mail unter [email protected] sowie über den in unsere Plattform integrierten Chat zur Verfügung. Ein virtueller Assistent ist rund um die Uhr verfügbar, um gängige Fragen zu beantworten. Alle eingehenden Anfragen werden innerhalb von 48 Werktagsstunden bearbeitet.

Zusätzlich zu diesen Kanälen stehen Online-Lehrressourcen, Ausbildungsleitfäden und ein kontinuierlicher Zugang zu Kursaktualisierungen zur Verfügung.

Zu 100 % online angeboten. Auf Anfrage auch im Hybrid- oder Präsenzformat verfügbar.

Kursinhalt

2.1 Ausbildungsinhalte

  • HLW/AED – Angehörige der Gesundheitsberufe
  • Einführung in die HLW
  • Vorgehensweise und Erstuntersuchung
  • Lebensbedrohliche Notfälle
  • Thoraxkompressionen
  • Beatmungen
  • Defibrillation
  • Besondere Fälle
  • Herunterladen einer mobilen App
  • Demonstration – HLW-Abfolge beim Erwachsenen nach der Ein-Helfer-Methode
  • Übung – HLW-Abfolge beim Erwachsenen nach der Ein-Helfer-Methode
  • Demonstration – HLW-Abfolge beim Kind nach der Ein-Helfer-Methode
  • Übung – HLW-Abfolge beim Kind nach der Ein-Helfer-Methode
  • Demonstration – HLW-Abfolge beim Säugling nach der Ein-Helfer-Methode
  • Übung – HLW-Abfolge beim Säugling nach der Ein-Helfer-Methode
  • Freimachen der Atemwege
  • Freimachen der Atemwege bei Erwachsenen, Kindern und anderen Personen
  • Freimachen der Atemwege beim Säugling
  • Erste Hilfe
  • Basis-Sauerstofftherapie
  • Blutungen
  • Übung – Traumatologische Erste Hilfe, Teil 1
  • Abschluss

2.2 Ziele der Ausbildung

Einführung in die HLW

  • Kenntnis von Inhalt und Zielen der Ausbildung
  • Kenntnis der Herausforderungen bei der Reanimation eines Opfers mit HKS und beim Freimachen der Atemwege eines Opfers
  • Sensibilisierung für die Bedeutung der HLW-Maßnahmen und die neuen Leitlinien
  • Sensibilisierung für die Risiken im Zusammenhang mit übermäßigem Opioidkonsum
  • Sensibilisierung für die verschiedenen Ursachen eines Herz-Kreislauf-Stillstands, Angina pectoris und Schlaganfall
  • Schnelles Erkennen der Art des Opfers, um die bestmögliche Versorgung zu leisten
  • Kenntnis der neuesten nationalen Leitlinien zu HLW und kardialer Notfallversorgung

Vorgehensweise und Erstuntersuchung

  • Erlernen, Gefahren zu erkennen und wirksam einzugreifen
  • Verringerung des Stresses vor einer möglichen Intervention
  • Erlernen der Techniken zur Überprüfung des Bewusstseinszustands und Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme
  • Überprüfung des Vorhandenseins oder Fehlens einer wirksamen Atmung und eines Karotispulses
  • Erlernen der verschiedenen Versorgungsansätze je nach Alter, Karotispuls und Atmung
  • Erlernen der Umlagerungstechniken bei einem bewusstlosen Opfer mit Lebenszeichen
  • Fähigkeit, ein Opfer im Atemstillstand (Apnoe-Phase) und im Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen
  • Anwendung der richtigen Interventionstechniken entsprechend der Erstbeurteilung durch die Ersthelferin bzw. den Ersthelfer

Lebensbedrohliche Notfälle

  • Erkennen, Beurteilen und Eingreifen bei Anzeichen einer Angina-pectoris-Attacke oder von Brustschmerzen
  • Erkennen, Beurteilen und Eingreifen bei Anzeichen eines Schlaganfalls
  • Erkennen, Beurteilen und Eingreifen bei Anzeichen einer Opioidüberdosis

Thoraxkompressionen

  • Erlernen der richtigen Thoraxkompressionstechniken bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen
  • Erlernen, wann kontinuierliche Kompressionen je nach Zielgruppe durchzuführen sind
  • Sensibilisierung für Risiken und Vorsichtsmaßnahmen bei Kompressionen bei bestimmten Opfern
  • Sensibilisierung für die Bedeutung der Qualität der Thoraxkompressionen
  • Kenntnis der verschiedenen mechanischen Thoraxkompressionsgeräte
  • Durchführung hochwertiger Thoraxkompressionen bei jeder Zielgruppe gemäß den neuesten nationalen Standards

Beatmungen

  • Erlernen der richtigen Beatmungstechniken bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen
  • Erlernen der korrekten Durchführung einer Mund-zu-Mund-Beatmung
  • Kennenlernen und sicherer Umgang mit den verschiedenen verfügbaren Beatmungsgeräten
  • Unterscheidung zwischen Atemunterstützung und Beatmungsunterstützung
  • Durchführung von Beatmungen bei allen Opfern gemäß den neuesten nationalen Leitlinien mittels Mund-zu-Mund-Beatmung, Taschenmaske oder Gesichtsschutz

Defibrillation

  • Erlernen, wann ein automatisierter externer Defibrillator (AED) einzusetzen ist
  • Erlernen der Anwendung und der mit dem AED verbundenen Risiken
  • Erlernen der Besonderheiten bei der Anwendung eines AED beim Säugling
  • Sicherer und wirksamer Einsatz eines AED bei einem kardiorespiratorischen Notfall

Besondere Fälle

  • Sensibilisierung für die verschiedenen möglichen Versorgungsansätze und Verringerung des Stresses vor einer Intervention
  • Versorgung einer Person mit einem lebensbedrohlichen traumatologischen Notfall
  • Kenntnis der Gründe, weshalb Beatmungen bei einem HKS fakultativ sein können
  • Kenntnis der gesetzlichen Mindestverantwortlichkeiten der Ersthelferin bzw. des Ersthelfers
  • Sicherstellen, dass eine Ersthelferin bzw. ein Ersthelfer bei einer Hilfeleistung niemals die eigene Gesundheit oder Sicherheit gefährdet

Herunterladen einer mobilen App

  • Kennenlernen eines Hilfsmittels zur Unterstützung einer Ersthelferin bzw. eines Ersthelfers in einer echten Notfallsituation
  • Nutzung der App während der Übungseinheiten in der Ausbildung
  • Festigung der Lerninhalte durch ein interaktives audiovisuelles Hilfsmittel

Demonstrationen und Übungen — HLW Erwachsene, Kinder, Säuglinge nach der Ein-Helfer-Methode

  • Erlernen der richtigen HLW-Techniken bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen mit AED
  • Kenntnis der vollständigen Reanimationsabfolge für jede Altersgruppe gemäß den neuesten nationalen Leitlinien
  • Beherrschung einer vollständigen Versorgung eines Opfers im Herz-Kreislauf-Stillstand nach der Ein-Helfer-Methode

Freimachen der Atemwege — Erwachsene, Kinder und Säuglinge

  • Erlernen der Leitlinien und der richtigen Techniken zum Freimachen der Atemwege bei einem bewussten oder bewusstlosen erwachsenen oder kindlichen Opfer
  • Anpassung der Techniken zum Freimachen der Atemwege an Opfer unterschiedlicher Körperbautypen
  • Erlernen der Leitlinien und der richtigen Techniken zum Freimachen der Atemwege bei einem Säugling
  • Anwendung der Techniken zum Freimachen der Atemwege bei einer Person mit Atemwegsverlegung

Basis-Sauerstofftherapie

  • Verstehen und Kennenlernen der Vorteile der Sauerstofftherapie im Rahmen der Ersten Hilfe
  • Verstehen und Kennenlernen der Bedingungen, die von Anfang an eine zusätzliche Sauerstoffgabe erfordern
  • Kenntnis des für die Sauerstoffgabe erforderlichen Materials und der richtigen Anwendungstechniken
  • Erlernen der Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Anwendung und Lagerung von Sauerstoff
  • Erkennen der Gefahren im Zusammenhang mit der Anwendung und Lagerung von Sauerstoff

Blutungen und Übung – Traumatologische Erste Hilfe

  • Erkennen der Anzeichen und Symptome einer Blutung
  • Erlernen der richtigen Interventionstechniken bei einer Person mit Blutungen
  • Beurteilung einer klinischen Situation einer Person mit einer Blutung
  • Versorgung einer Person mit einer Blutung

Abschluss

  • Sensibilisierung für die Weiterbildung und die Bedeutung der regelmäßigen Auffrischung der Kompetenzen

2.3 Detaillierte Erläuterungen zu den Zielen

Jeder Abschnitt der Ausbildung ist darauf ausgelegt, den Teilnehmenden ein tiefgehendes Verständnis und praktische, unmittelbar in Notfallsituationen anwendbare Kompetenzen zu vermitteln. Die Inhaltsabschnitte wechseln zwischen vertiefenden theoretischen Erklärungen, klinischen Fallübungen, Demonstrationen und praktischen Übungen an der Übungspuppe, in Übereinstimmung mit den neuesten von den zuständigen Behörden herausgegebenen nationalen Leitlinien.

Abschnitte „Erläuterungen": Die auf der Plattform mit „Erläuterungen" betitelten Abschnitte sind nicht verpflichtend, und ihr Inhalt wird in den Tests nicht bewertet. Sie stellen dennoch eine wertvolle Ressource zur Vertiefung der behandelten Themen dar und werden nachdrücklich empfohlen.

Tatsächliche Kursstruktur — Module und Lektionen

Einführung in die HLW

  • Ziele der Schulung – Die HLW
  • Statistiken, Überlebenskurven
  • Das Eingreifen mit der C-A-B-Technik (Herzdruckmassage, Atemwege, Beatmungen)
  • Die unterschiedliche Versorgung je nach Alter
  • Die Risikofaktoren
  • Die Angina pectoris und ihre Komplikationen
  • Die Patientenkategorien
  • Der Schlaganfall

Die Annäherung und die Primäruntersuchung

  • Beurteilung einer Einsatzstelle
  • Der Bewusstseinszustand
  • Wenn die betroffene Person bei Bewusstsein ist und Medikamente einnehmen muss
  • Atmung und Puls einordnen
  • Die unterschiedliche Versorgung je nach Alter
  • Die stabile Seitenlage

Lebensbedrohliche Notfälle

  • Die Angina pectoris und die Herzschmerzen
  • Der Schlaganfall
  • Die Opioid-Überdosis

Die Thoraxkompressionen

  • Die Kompressionen beim Erwachsenen
  • Video – Herzdruckmassage Erwachsener
  • Die Kompressionen, einige Sonderfälle
  • Die Kompressionen beim Kind
  • Video – Herzdruckmassage Kind
  • Die Kompressionen beim Säugling
  • Video – Herzdruckmassage Säugling
  • Die kontinuierlichen Kompressionen
  • Arbeitszyklus
  • Die mechanischen Thoraxkompressionsgeräte
  • Zusammenfassung der Herzdruckmassage

Die Beatmungen

  • Aktualisierung — COVID-19
  • Beatmungen
  • Video – Beatmungen Erwachsener
  • Video – Beatmungen Kind
  • Die Beatmung beim Säugling
  • Video – Beatmungen Säugling
  • Mund-zu-Mund-Beatmung
  • Die Beatmungshilfen
  • Die Atemunterstützung
  • Die Beatmungsunterstützung

Die Defibrillation

  • Die Defibrillation beim Erwachsenen
  • Die Defibrillation beim Kind
  • Die Defibrillation beim Säugling

Sonderfälle

  • Die Sonderfälle

Herunterladen einer mobilen App

  • Herunterladen einer mobilen App
  • Video – Mobile App

Demonstration - HLW-Ablauf beim Erwachsenen mit 1 Ersthelfer

  • Medizinisches Eingreifen beim Erwachsenen mit 1 Ersthelfer
  • Wenn die betroffene Person atmet und einen Puls hat
  • Wenn die betroffene Person eine ineffektive oder fehlende Atmung zeigt und einen Puls hat
  • Wenn die betroffene Person nicht atmet und keinen Puls hat
  • Verwendung des Defibrillators bei der erwachsenen betroffenen Person
  • Fortsetzung des Ablaufs bei der erwachsenen betroffenen Person
  • Video – HLW-Ablauf beim Erwachsenen mit 1 Ersthelfer

Praxis - HLW-Ablauf beim Erwachsenen mit 1 Ersthelfer

  • Vorbemerkung – Übung der HLW beim Erwachsenen
  • Video – Übung des HLW-Ablaufs beim Erwachsenen mit 1 Ersthelfer

Demonstration - HLW-Ablauf beim Kind mit 1 Ersthelfer

  • Medizinisches Eingreifen beim Kind mit 1 Ersthelfer
  • Wenn das Kind atmet und einen Puls >60/min hat
  • Wenn das Kind eine ineffektive oder fehlende Atmung zeigt und einen Puls >60/min hat
  • Wenn das Kind nicht atmet und keinen Puls hat (oder einen Puls <60/min)
  • Verwendung des Defibrillators beim betroffenen Kind
  • Fortsetzung des Ablaufs beim betroffenen Kind
  • Video – HLW-Ablauf beim Kind mit 1 Ersthelfer

Praxis - HLW-Ablauf beim Kind mit 1 Ersthelfer

  • Vorbemerkung – Übung der HLW beim Kind
  • Video – Übung des HLW-Ablaufs beim Kind mit 1 Ersthelfer

Demonstration - HLW-Ablauf beim Säugling mit 1 Ersthelfer

  • Medizinisches Eingreifen beim Säugling mit 1 Ersthelfer
  • Wenn der Säugling atmet und einen Puls >60/min hat
  • Wenn der Säugling eine ineffektive oder fehlende Atmung zeigt und einen Puls >60/min hat
  • Wenn der Säugling nicht atmet und keinen Puls hat (oder einen Puls <60/min)
  • Video – HLW-Ablauf beim Säugling mit 1 Ersthelfer

Praxis - HLW-Ablauf beim Säugling mit 1 Ersthelfer

  • Vorbemerkung – Übung der HLW beim Säugling
  • Video – Übung des HLW-Ablaufs beim Säugling mit 1 Ersthelfer

Freimachen der Atemwege bei Erwachsenen, Kindern und Anderen

  • Freimachen der Atemwege bei Erwachsenen und Kindern
  • Video – Freimachen der Atemwege bei Erwachsenen und Kindern
  • Freimachen der Atemwege bei einer Person im Rollstuhl
  • Freimachen der Atemwege bei einer schwangeren Frau
  • Video – Freimachen der Atemwege bei einer schwangeren Frau
  • Freimachen der Atemwege bei einer adipösen betroffenen Person
  • Freimachen der Atemwege bei einer großen Person
  • Video – Freimachen der Atemwege bei einer großen Person
  • Selbst-Freimachen der Atemwege

Freimachen der Atemwege beim Säugling

  • Freimachen der Atemwege beim Säugling
  • Video – Freimachen der Atemwege beim Säugling

Die grundlegende Sauerstofftherapie

  • Einführung in die Sauerstofftherapie
  • Das Atmungssystem
  • Der Sauerstofftransport
  • Die Sauerstofftherapie
  • Das Sauerstofftherapie-Material
  • Überwachung der Sauerstoffgabe
  • Sicherheit beim Umgang mit Sauerstoff

Die Blutungen

  • Einführung in die Blutungen
  • Erkennen leichter und schwerer äußerer Blutungen
  • Die äußere Blutung
  • Erkennen innerer Blutungen
  • Die innere Blutung

Praxis - Traumatische Erste Hilfe Teil 1

  • Vorbemerkung – Übung traumatische Erste Hilfe Teil 1
  • Fallsimulation – Übung traumatische Erste Hilfe Teil 1
  • Video – Übung traumatische Erste Hilfe Teil 1

Abschluss

  • Die Weiterbildung

Unterricht, Bewertungen und Praxisübungen

4.1 Theoretischer Unterricht

Der theoretische Unterricht ist darauf ausgelegt, ein solides und detailliertes Verständnis der wesentlichen Prinzipien und Praktiken der Ersten Hilfe zu vermitteln.

Abschluss der erforderlichen Lektüren: Es ist entscheidend, alle bereitgestellten Lektüren abzuschließen, bevor Sie im Programm fortfahren. Nach Abschluss jedes Leseabschnitts müssen Sie auf die Schaltfläche „ABGESCHLOSSEN" klicken. Diese Handlung ist verpflichtend und bestätigt, dass Sie den präsentierten Inhalt aufgenommen haben.

Interaktives medizinisches Lexikon: Im Verlauf der Ausbildung begegnen Ihnen hervorgehobene medizinische Begriffe. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über diese Begriffe fahren, erscheint eine Infoblase mit einer kurzen Definition. Ein Link führt Sie zu unserem Online-Lexikon für eine detaillierte Beschreibung.

Abschnitte „Erläuterungen" — Fakultativ, aber empfohlen

Die Abschnitte „Erläuterungen" bieten zusätzliche Details und vertiefende Zusammenhänge. Ihr Inhalt wird nicht bewertet, kann jedoch Ihre Fähigkeit, die Kompetenzen in realen Situationen anzuwenden, erheblich verbessern.

4.2 Theoretische Bewertungen

Format der Bewertungen: Am Ende jedes Lesemoduls wird Ihnen ein Multiple-Choice-Test vorgelegt, um Ihr Verständnis zu prüfen. Jeder Test muss innerhalb von 60 Minuten abgeschlossen werden.

Bestehenskriterien: Um zum nächsten Modul zu gelangen, müssen Sie eine Mindestpunktzahl von 80 % erreichen. Wenn Sie diese Punktzahl nicht erreichen, haben Sie die Möglichkeit, den Test bis zu 10 Mal zu wiederholen. Eine Schaltfläche „Brauchen Sie einen Hinweis?" steht Ihnen zur Unterstützung zur Verfügung.

Vorgehen bei wiederholtem Nichtbestehen

Sollten Sie den Test nach 10 Versuchen nicht bestehen, ist ein direktes Gespräch mit einer Ausbildungsperson der DECPR erforderlich, um die spezifischen aufgetretenen Schwierigkeiten zu identifizieren und zu besprechen.

4.3 Praxissitzungen

Vorbereitung auf die Praxissitzung: Vor jeder Praxissitzung werden Sie beim Bau einer HLW-Übungspuppe aus Alltagsgegenständen angeleitet. Diese innovative Methode ermöglicht es Ihnen, die Reanimationsmaßnahmen in einer zugänglichen, sicheren und kontrollierten Umgebung zu üben.

Ablauf: Während der Praxissitzung müssen Sie ein speziell entwickeltes Animationsvideo aktivieren, das die Teilnehmenden durch die verschiedenen Schritte der HLW-Maßnahmen führt. Unser automatisiertes System überwacht die für jede Sitzung aufgewendete Zeit. Der Fortschritt im Kurs bleibt gesperrt, bis die Sitzung vollständig abgeschlossen ist.

Technologische Unterstützung: Die mobile App DECPR ist eine wertvolle Ressource, die allen Teilnehmenden zur Verfügung steht und sowohl während der Lernsitzungen als auch in realen Situationen genutzt werden kann, mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Verfahrenserinnerungen.

5 — Fristenmanagement

Ab dem Kaufdatum Ihrer Ausbildung haben Sie 10 Wochen Zeit, um das gesamte Programm abzuschließen. Dieser Zeitrahmen ist so konzipiert, dass er ausreichend Flexibilität bietet und gleichzeitig einen stetigen Fortschritt fördert.

Wird über einen Zeitraum von mehr als 10 Wochen keine Aktivität auf Ihrem Konto verzeichnet, wird Ihre Akte vorübergehend ausgesetzt. Um sie zu reaktivieren, müssen Sie sich an die DECPR unter [email protected] wenden. Unser Support-Team steht Ihnen bei diesem Vorgang zur Verfügung.

Tipp

Planen Sie regelmäßige Lernsitzungen und nutzen Sie die zur Verfügung gestellten Ressourcen, um Ihre Lernzeit optimal zu gestalten. Dies erleichtert nicht nur den fristgerechten Abschluss, sondern hilft auch, die vermittelten Kenntnisse und Kompetenzen wirksamer zu verinnerlichen.

7 — Bewertung der DECPR

Die DECPR setzt sich dafür ein, die Qualität und Wirksamkeit ihrer Ausbildungen durch ein strenges und kontinuierliches Bewertungsverfahren zu erhalten und zu verbessern.

Summative Bewertungen im Verlauf der Ausbildung: Streng vertrauliche summative Bewertungen ermöglichen es der DECPR, jeden Anpassungs- oder Verbesserungsbedarf im pädagogischen Konzept rasch zu erkennen.

Gesamtbewertung am Ende der Ausbildung: Am Ende der Ausbildung sammelt eine vertrauliche Gesamtbewertung die Eindrücke und Rückmeldungen der Teilnehmenden zu Struktur, Inhalt, Unterrichtsmethode und Gesamtwirksamkeit des Kurses.

Ihre Rückmeldungen können übermittelt werden an: [email protected]

Zertifizierung

Nach Abschluss Ihrer Ausbildung und erfolgreichem Bestehen aller erforderlichen Bewertungen wird Ihnen ein offizielles Zertifikat in elektronischem Format ausgestellt, das sofort zum Herunterladen, Versenden per E-Mail oder Ausdrucken zur Verfügung steht.

Zertifikatsformate

  • Standardformat: eine Seite im Format 8,5 × 11 Zoll (Letter-Format), ideal für den beruflichen Rahmen.
  • Taschenkartenformat: zum beidseitigen Bedrucken und Falten konzipiert, besonders praktisch für den täglichen Gebrauch.

Sicherheit und Anerkennung

Jedes Zertifikat ist einzigartig und mit einem QR-Code sowie einem eindeutigen URL-Link gesichert, mit dem seine Echtheit überprüft werden kann. Die Programme der DECPR werden regelmäßig aktualisiert, um die neuesten nationalen Standards im Bereich der kardiovaskulären Notfallversorgung und der Ersten Hilfe widerzuspiegeln.

Obwohl unsere Zertifikate ausschließlich in elektronischem Format ausgestellt werden, bieten wir die Möglichkeit, eine laminierte physische Version zu bestellen. Bitte wenden Sie sich für diese Anfrage an unsere Verwaltung.

Zugänglichkeit und Anpassungen

Die DECPR setzt sich zutiefst für die Schaffung eines für alle Studierenden inklusiven und zugänglichen Lernumfelds ein. Wir ermutigen Studierende mit einer Behinderung, uns bereits zu Beginn ihrer Ausbildung über ihre Situation zu informieren.

Individuelle Anpassungsmaßnahmen können getroffen werden:

  • Fristverlängerung: für Studierende, die mehr Zeit zur Erledigung von Aufgaben oder Bewertungen benötigen.
  • Angepasstes Lehrmaterial: Ressourcen in zugänglichen Formaten (Großdruck, Audiounterstützung, digitale Versionen mit Hilfstechnologien).
  • Unterstützung während der Praxissitzungen: spezifische Anpassungen, um eine vollständige und sichere Teilnahme zu gewährleisten.

Das gesamte Personal der DECPR erhält eine Schulung zu bewährten Praktiken im Bereich Inklusion und Unterstützung von Studierenden mit besonderen Bedürfnissen.

Pädagogische Unterstützung

Die DECPR ist entschlossen, eine umfassende pädagogische Unterstützung zu bieten, um Ihren Erfolg sicherzustellen und Ihr Vertrauen in Ihre Kompetenzen als Ersthelferin bzw. Ersthelfer zu stärken.

Direkte Unterstützung: Unser Support-Team ist per E-Mail unter [email protected] sowie über den interaktiven Chat auf unserer Website erreichbar (Sprechblase unten rechts). Die Servicezeiten sind Montag bis Freitag, von 8 bis 16 Uhr.

Ergänzende Bildungsressourcen:

  • Medizinisches Lexikon: umfassendes Hilfsmittel, das alle wichtigen medizinischen Begriffe abdeckt, die in unseren Ausbildungen verwendet werden.
  • Interventionsprotokolle: freier Zugang zu allen Protokollen, die zur Vorbereitung auf verschiedene Notfallsituationen erforderlich sind.

Kontinuierlicher Zugang zum Ausbildungsmaterial: Auch nach Abschluss der Ausbildung behalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Lehrinhalten (mit Ausnahme der Tests), solange Ihre Zertifizierung gültig bleibt.

  • Wöchentliche Beiträge in den sozialen Netzwerken: praktische Tipps, angepasst an die neuesten Trends in der Ersten Hilfe.
  • Gemeinschaftliches Engagement: aktive Interaktion mit unseren Inhalten für einen Informationsaustausch und gegenseitige Unterstützung.

Lehrmaterial

Die Verwendung von spezifischem Lehrmaterial ist zur Teilnahme an der Ausbildung nicht verpflichtend. Wir empfehlen jedoch, folgende Ressourcen zu nutzen:

  • Mobile App DECPR: interaktive Anleitungen, Demonstrationsvideos, Simulationen von Notfallszenarien und Quiz zur Überprüfung Ihres Wissens — jederzeit zugänglich.
  • Stabile Internetverbindung: unerlässlich für den Zugriff auf sämtliche Ausbildungsinhalte und für eine kontinuierliche Interaktion mit den Lehrressourcen.
  • Online-Ausbildungsplattform: erläuternde Texte, Grafiken, interaktive Präsentationen sowie Links zu Fallstudien und aktuellen Forschungsergebnissen.

Medienverzeichnis und Anhänge

Die DECPR stellt eine umfassende Palette an Lehrressourcen zur Verfügung, um Ihre Ausbildung in Erster Hilfe und HLW zu bereichern und zu ergänzen.

Literaturverzeichnis und Online-Ressourcen: Unsere Online-Bibliothek bietet eine umfassende Auswahl an Fachliteratur und spezialisierten Veröffentlichungen sowie eine Reihe von Dokumenten und Fallstudien, die die praktische Anwendung von Erste-Hilfe-Techniken veranschaulichen. Zugänglich über: deutschland.firstaidcprcourse.com/bibliographie/

Nationale Leitlinien: Unsere Ausbildungsprogramme werden in Übereinstimmung mit den nationalen Leitlinien für Erste Hilfe und HLW erstellt, die regelmäßig überarbeitet werden, um sich an die Fortschritte des Fachbereichs anzupassen. Zur Einsichtnahme auf unserer Plattform verfügbar.

Letzte Aktualisierung: Juli 2026