L’histoire de la RCR

Entwicklung der HLW

Im Jahr 1740 empfahl die Pariser Akademie der Wissenschaften die Anwendung der Mund-zu-Mund-Beatmung sowie von Thoraxkompressionen, um Ertrinkungsopfer zu retten, die aus der Seine geborgen wurden. Mehr als 10 Jahre nach dieser Empfehlung entstanden zahlreiche Organisationen in Holland und England. Die HLW-Standards wurden jedoch erst fast 200 Jahre später, in den 1950er Jahren, eingeführt.

Die Johns-Hopkins-Universität

Im Jahr 1958 entdeckten Forscher der Johns-Hopkins-Universität zufällig, dass sie durch Thoraxkompressionen bei einem Tier mit Kammerflimmern einen femoralen Puls erzeugen konnten. Auf diese zufällige Entdeckung hin wurde die HLW geboren. In Krankenhäusern war die Herzdruckmassage bei offenem Brustkorb bereits bekannt, doch die Technik der Herzdruckmassage bei geschlossenem Brustkorb war gerade entstanden. Einige Jahre später entdeckte und entwickelte Herr William Kouwenhoven, ebenfalls von der Johns-Hopkins-Universität, den ersten Defibrillator für den geschlossenen Brustkorb. Dieser Elektroingenieur entwickelte ein Gerät, das in der Lage war, aufeinanderfolgende elektrische Schocks abzugeben, um ein spontan stillgestandenes Erwachsenenherz wiederzubeleben.

Das bedeutet, dass die 1950er Jahre den Beginn der modernen kardialen Notfallversorgung markierten.

Da die Techniken der kardiovaskulären Wiederbelebung den Opfern eines Herzstillstands die besten Überlebenschancen boten, wollten einige Jahre später bestimmte Experten der Medizin sie allen beibringen. Zahlreiche medizinische und rechtliche Implikationen machten diese Schulungen zu einer komplexen Aufgabe. Es war der Kardiologe Dr. Anthony Graham, der 1976 in der Stadt Toronto diese gewaltige Herausforderung in Zusammenarbeit mit der „American Heart Association“ (AHA) annahm. Seitdem ist die Entwicklung der HLW-Schulungen für die Öffentlichkeit kontinuierlich gewachsen. Jedes Jahr lernen fast 500.000 Kanadier dank der zahlreichen verfügbaren Lernmethoden die HLW.

ILCOR und alle seine Mitglieder treffen sich alle fünf Jahre, um Empfehlungen zur Verbesserung der Lehre und Praxis der Wiederbelebung und Ersten Hilfe zu prüfen und zu verabschieden. ILCOR sorgt für die kontinuierliche Verbesserung und Vervollkommnung der HLW. Es prüft die neuesten wissenschaftlichen Durchbrüche und arbeitet unermüdlich daran, die Technik und Praxis der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu verbessern.

Eine innovative Lehrmethode

Heutzutage wächst die Zahl der Menschen mit einer HLW-Ausbildung weiter. Daher haben sich zahlreiche öffentliche Orte automatisierte externe Defibrillatoren (AED) angeschafft. Da dieses Gerät die Überlebenschancen einer Person mit Herzstillstand erheblich erhöht, liegt es im Interesse aller, davon profitieren zu können. Darüber hinaus haben mehrere Unternehmen beschlossen, den Kauf von AED in ihrer eigenen Gemeinschaft zu subventionieren, während einige Gemeinden sie freiwillig und verpflichtend in vielen ihrer öffentlichen Einrichtungen wie Arenen und Freizeitzentren anbieten.

Mit Stolz möchte sich unser Unternehmen durch das Angebot von Online-HLW- und Erste-Hilfe-Schulungen abheben. Dank dieser innovativen Lehrmethode werden mehr Menschen vom Wissen zur Wiederbelebung profitieren können.

Wichtige Ereignisse

Entdecken Sie die wichtigen Ereignisse der HLW.

In Alloa, Schottland, verwendet der Chirurg William Tossach die Mund-zu-Mund-Beatmung, um einen erstickten Bergmann wiederzubeleben. Dr. Tossach dokumentiert diesen Erfolg 12 Jahre später in dem, was die erste klinische Beschreibung der Mund-zu-Mund-Wiederbelebung in der medizinischen Literatur sein könnte.

Die Pariser Akademie der Wissenschaften empfiehlt offiziell die Wiederbelebung durch Beatmung für Ertrinkungsopfer.

Die Londoner Ärzte William Hawes und Thomas Cogan gründen die Gesellschaft zur Wiederherstellung scheinbar Ertrunkener (die später zur Royal Humane Society wird), um Opfern eines plötzlichen und unerwarteten Todes zu helfen.

Letzte Aktualisierung: April 2026